wr. Lindlar. "Es ist schön wenn
man politische Termine mit Angenehmem verbinden kann"
erklärte Herbert Reul, CDU EU- Parlamentarier, bei
wunderschönem Wanderwetter am Treffpunkt, zu Beginn des
Steinhauerpfades, in Lindlar.
Im Frühjahr diesen Jahres hatte der Abgeordnete den
Grauwackebetrieb BGS besichtigt und dieses Mal, wurde er von seinem
Parteifreund Thomas Willmer, Vorsitzender der CDU-Lindlar,
eingeladen den Steinhauerpfad kennenzulernen und mehr über den
Abbau von Grauwacke, durch die Firma Quirrenbach, zu erfahren.
Dabei erfuhr der Vorsitzende des Fachausschusses Energie,
Rohstoffe, Forschung und Telekommunikation in Brüssel, dass
die Grauwacke nicht nur wirtschaftlich wichtig für Lindlar
ist, gesicherter Abbau bis 2074, sondern zunehmend touristisch an
Bedeutung gewinnt. Der Fremdenverkehr nimmt zu und die Besucher
suchen Inhaltswanderungen, bei denen die Bewegung in der Natur mit
Zusatzinformationen verknüpft wird.
Das Projekt "Wege durch die Zeiten" sorgt dafür das
bis nächstes Jahr sehr viele Infotafeln aufgestellt werden
sollen um dem Rechnung zu tragen, erläutert Marc Rathgeber von
der Bergischen gGmbH und Projektleiter des "Bergischen
Wanderlandes".
Winfried Panske, vom CDU-Ortsverband, war der sehr gut vorbreitete
Wanderführer auf dem Pfad der Steinhauer für Herbert
Reul, Dr. Herrmann-Josef Tebroke, dem Bürgermeister, Professor
Gerd Merker, Vertreter der europäischen Naturwerkstatt, und
weiteren interessierten Gästen.
Er begann seine Erläuterungen mit einem historischen Exkurs
rund um den Grauwackeabbau, seit 1633, in Lindlar und dann machten
sich die Gäste auf den Weg über den historischen
Steinhauerpfad.

