100 Mal kostbares Lebenselixier gespendet

Deutsches Rotes Kreuz ehrte treue Blutspender

sg. Engelskirchen. Mit den Worten "Büroklammern gibt es an jeder Ecke - Blut aber nicht" bedankte sich Andreas Selbach, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Oberberg-Südwest, bei den treuen Spendern und unterstrich zugleich die hohe Bedeutung des Lebenselixiers.
Trotz des technologischen Fortschritts sei es den Wissenschaftlern immer noch nicht gelungen, Blut künstlich herzustellen und so ist man auf Spenderblut angewiesen.

Im Oberbergischen sind ist der Anteil an Blutspendern mit rund sieben Prozent hoch, jedoch gleicht es die niedrigere Beteiligungen in städtischen Bereichen nicht aus. Wichtig sei es, neue Spender zu gewinnen; der Anteil der über 60-jährigen Spendern ist sehr hoch. Um den Verlust altersbedingt ausscheidender Spender auszugleichen, muss auch der Nachwuchs geworben werden. So sollen demnächst Paten Neulinge beim Spenden begleiten.
In einem Gasthof auf dem Rommersberg ehrte das Deutsche Rote Kreuz insgesamt 22 Spender.

Besonderen Applaus erhielt Hans-Werner Trüdinger für seine 100. Spende. 50 Mal Blut gespendet haben: Markus Hachenberg, Gerd Stiefelhagen, Volker Pfeil, Sabine Ehling, Anne Maria Sabine Schuster, Alexander Bott, Herbert Kruett und Lutz Sasse. Das silberne Jubiläum mit 25 Spenden feierten: Dieter Kettwig, Thomas Pollerhof, Jürgen Seifert, Marlies Becker, Helga Hartmann, Horst-Josef Parnemann, Bert Ueberberg, Rita Wallraff, Roland Günther, Christa Wiese, Norbert Teipel, Manfred Sievert und Siegfried Löser.

Ihren Dank sprachen auch die stellvertretende Bürgermeisterin Ursula Gelbert-Knorr sowie der stellvertretender Kreisverbandvorsitzender Stefan Windhausen aus.
Windhausen wies auch auf das für Juli 2012 geplante Blutspenden-Event in Kooperation mit der Fachhochschule Köln am Campus in Gummersbach hin.

Letzte Änderung: Freitag, 02.12.2011 09:17 Uhr

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