Lindlar. Nach ersten Plätzen auf Kammer- und Landesebene wurde Richard Förster nun als zweiter Bundessieger ausgezeichnet.
Wer seine Berufsausbildung mit einem Prüfungsergebnis als
Jahrgangsbester und damit Kammersieger der Handwerkskammer
abschließt, kann stolz auf diese Leistung sein.
Genau das ist Richard Förster gelungen und darüber hinaus
noch einiges mehr.
Vater Klaus Förster, langjähriger Mitarbeiter beim
Energiesparspezialisten ONI, brachte seinen Sohn zu einem
Berufspraktikum mit in das Unternehmen. Richard begeisterte sich
sofort für den Bereich Kältetechnik. Damit war der
Grundstein gelegt. Als Auszubildender 2007 gestartet, beendete er
in diesem Jahr seine Ausbildung zum Mechatroniker für
Kältetechnik als Leistungsbester mit einem Notendurchschnitt
von 1,3. Als Kammersieger qualifizierte er sich für den
Leistungswettbewerb auf Landesebene, der in Münster
ausgetragen wurde. Der Lindlarer konnte sich gegen die Konkurrenz
durchsetzen und zeigte, welche Fähigkeiten er während
seiner Ausbildung erlernt hatte.
"Für solche Leistung sind primär handwerkliches
Talent, logisches und analytisches Denken, Selbstdisziplin sowie
entsprechender Ehrgeiz notwendig," weiß ONI-Chef Wolfgang
Oehm aus Erfahrung. Grund dafür ist, dass von den Kandidaten
verlangt wird, ein komplexes Projekt in vorgegebener Zeit - von der
Materialplanung und dem Bau bis zur Inbetriebnahme der
funktionsfähigen Einheit - zu realisieren.
Als NRW-Landessieger fuhr Richard Förster zum s
Bundeswettbewerb nach Springe. Angetreten waren insgesamt neun
Landessieger.
Über mehrere Tage wurde von jedem Kandidaten ein umfangreiches
Kälteanlagenprojekt mit Wärmerückgewinnung
umgesetzt.
Richard Förster hat den Wettbewerb mit herausragenden
Ergebnissen als zweiter Bundessieger abgeschlossen.
Die Freude, die Förster seinem Chef mit dieser Leistung
gemacht hat, drückt sich nicht nur in Lob, sondern auch in
einer finanziellen Anerkennung aus.
Auch die Handwerkskammern honorieren solche sehr guten
Prüfungsergebnisse. So erhielt Richard Förster einen
Bildungsgutschein über 5.000 Euro für
Weiterbildungsmaßnahmen von der Handwerkskammer zu
Köln.
Zurzeit drückt Försterin Münster die Schulbank, um
seinen Meister zu machen.
ONI wurde bereits in diesem Jahr unter 33.000 Betrieben mit dem
Ehrenpreis Top-Ausbildungsbetrieb ausgezeichnet.

