Brück (kg). Ende der 90er gingen Wilhelm Küpper und Stephan Herberhold noch in eine Klasse der Käthe-Kollwitz-Realschule. Kurz vor Karneval entstand beim damals 16-jährigen Küpper die Idee, im Brücker Zug mitzugehen.
"Sollen wir nicht eine eigene Gruppe machen?"
Herberhold: "Damals sagte ich Ja, und schon war ich
drin." 'Drin' hieß: "Zwei Wochen vor
Karneval zimmerten wir mit sechs bis acht Leuten einen Wagen
zusammen. 'Rollende Musikbox' tauften wir ihn und wir zogen
uns Maleranzüge an, auf die wir Noten malten."
Während der Gründerzeit im Jahr 1998 trug die spontane
Truppe noch keinen Namen. Das änderte sich jedoch zwei Jahre
später: "Wir verkleideten uns komplett in Silber. Hose,
Weste und Zylinder. Die Mädels mit silbernem Rock und
Weste. Der Name entstand aus dem Kostüm",
verrät der 29-jährige Elektromeister Herberhold.
Er ist der Sprecher der "Party People", zu denen etwa 40
junge Leute im Alter von 22 bis 31 Jahren gehören. Das ganze
Jahr wird auch am legendären Bollerwagen geschraubt, einer
Eigenkonstruktion mit eingebauter Musikanlage und PC - und dem Logo
der Truppe "PP".
"Jeden zweiten Mittwoch im Monat treffen wir uns ab 19.30 Uhr
Em Hähnche." Neue Mitglieder sind immer willkommen.
Herberhold: "Wichtig ist der Spaß am Karneval und die
aktive Beteiligung zum Beispiel bei den Zug-Vorbereitungen."
Höhepunkt ist der Brücker Veedelszoch, der
zweitgrößte Zug in Köln. Das Kostüm für
die nächste Session wird traditionell geheim gehalten:
"Erst am Karnevalssamstag beim Kostümball
zeigen wir das neue Kostüm - und am Tag darauf
natürlich im Brücker Zug".
Weitere Informationen unter www.partypeople-koeln.de



